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Kaffeevollautomaten im Test

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Café Créma
Café Créma

Wenn es um den perfekten Kaffee geht, scheiden sich die Geister.  Die Frage, welcher Kaffee auf welche Art zubereitet werden muss, erregt die Gemüter unter den Kaffeeliebhabern schon, seit die ersten Kaffeemaschinen das Licht der Welt erblickt haben. Nach und nach hat sich der Kaffeevollautomat als eines der führenden Zubereitungssysteme durchgesetzt, dicht gefolgt von der klassischen Filtermaschine.

In diesem Test erfahren Sie, worauf es bei der Auswahl von Kaffeevollautomaten ankommt und welche Modelle in den einzelnen Preisklassen empfehlenswert sind.

Kaffeevollautomat – was ist das eigentlich?

Kaffeevollautomat - Standgerät
Kaffeevollautomat – Standgerät

Bei oberflächlicher Betrachtung wäre jede Kaffeemaschine ein Automat, auch die klassische Bauart mit Papierfilter, Kaffeemehl und Auffangbehälter auf der Warmhalteplatte. Schließlich läuft der Vorgang selbsttätig ab, bis kein Wasser mehr im Tank ist.

Allerdings hat sich die Spartenbezeichnung Kaffeevollautomat für den Maschinentyp durchgesetzt, der einerseits Kaffee nach dem Siebträgerverfahren brüht – davon später mehr – und andererseits alle Arbeitsvorgänge bis zum endgültigen Getränk unter einer Gehäuseabdeckung vereinigt.

eingebauter Kaffeevollautomat
Kaffeevollautomat

In der Praxis sieht der Ablauf der Zubereitung einer Kaffeespezialität – in diesem Beispiel eines Cappuccinos – in einem Vollautomaten so aus:

  • Mahlen der Kaffeebohnen in der voreingestellten Menge und Feinheit
  • Einbringen in den Siebträger und festpressen
  • Bei bestimmten Modellen: Zuführen einer geringen Wassermenge zum Vorquellen des Kaffeemehls
  • Durchpressen einer voreingestellten Wassermenge durch das Kaffeemehl und den Siebträger in die Tasse
  • Auswerfen des verwendeten Kaffeemehls – jetzt Trester genannt – in die Auffangschale
  • Aufschäumen einer voreingestellten Menge Milch zu Milchschaum und Auffüllen der Tasse

Wohlgemerkt: Der gesamte Ablauf erfolgt automatisch auf einen einzigen Knopfdruck hin. Bei der Milch unterscheiden sich echte Kaffeevollautomaten allerdings von halbautomatischen Systemen:

Milchschaum – eine Glaubensfrage

Cappuccino
Milchschaum

Das, was in vielen deutschen Cafés, Gaststätten und Bars als Cappuccino oder Latté Macchiato serviert wird, würde in Italien zu einem Volksaufstand biblischen Ausmaßes führen. In unseren Gefilden hat sich leider der Irrglaube durchgesetzt, dass Milch möglichst stark aufgeschäumt sein muss, um ein gutes Kaffeegetränk italienischer Art zu ergeben.

Was unser Test ergeben hat: Viele Hersteller von Kaffeevollautomaten folgen diesem Trend und liefern Milchschaum mit hohem Luftgehalt. Das gilt für Modelle der unteren Preisklassen ebenso wie für Luxusmaschinen.

Und genau das ist das besondere Merkmal bei echten Kaffeevollautomaten: Da der Aufschäumprozess fester Bestandteil des Maschinenprogramms ist, können Sie bei der Zubereitung keinen Einfluss auf die Konsistenz des Schaums nehmen. Der Schaum gelangt so in die Tasse, wie der Produzent sich das vorgestellt hat. Oder besser gesagt: wie es die Marktforschung des Produzenten für den deutschsprachigen Raum ergeben hat.

Halbautomaten mit Milchaufschäumdüse

Kaffeeautomat mit Milchaufschäumdüse
Kaffeeautomat mit Milchaufschäumdüse

Liebhaber von cremigem Schaum ziehen daher sogenannte Halbautomaten vor. Bei ihnen verläuft zwar die Zubereitung des Kaffees vollautomatisch, für den Milchschaum ist aber eine Düse vorhanden, mit deren Hilfe Sie die Milch in einem speziellen Gefäß – vorzugsweise aus Edelstahl – manuell aufschäumen und dann über den Kaffee gießen.

Das macht allerdings nur Sinn, wenn die Aufschäumdüse mit einem Druckregler ausgestattet ist. Auf diese Weise können Sie den Luftdruck so weit zurücknehmen, dass die Milch sanft zu einer cremigen, halb geschlagener Sahne gleichenden Masse geschäumt wird – das ideale Ausgangsmaterial für vorzüglichen Cappuccino, Latte Macchiato und Caffè Macchiato (Espresso mit geschäumter Milch).

Kaffeeautomat mit separatem Milchbehälter
Kaffeeautomat mit separatem Milchbehälter

Beim Milchschaum entscheidet sich also, was für Sie den wesentlichen Produktnutzen darstellt: möglichst wenig Aufwand bei vertretbarer Produktqualität, oder optimale Qualität, verbunden mit ein wenig mehr Aufwand bei der Zubereitung. Beide Varianten haben Ihre Berechtigung – Sie entscheiden, was für Sie relevant ist.

Kaffeevollautomaten – Welche Preisklasse für welchen Zweck?

Kaffeevollautomaten
Kaffeevollautomaten

Günstige Kaffeevollautomaten gibt es bereits ab etwa 250 Euro. Für die gelegentliche Nutzung reicht das durchaus. Überzeugte Kaffeetrinker werden mit Maschinen dieser Preisklasse allerdings schnell an die Grenzen ihrer Mindestanforderungen stoßen.

Solide Mittelklassegeräte haben wir bei unserem Test im Preisbereich um 600 Euro ausfindig gemacht.

Wer Wert auf hochwertige Ausführung, hohe Zuverlässigkeit und ausgefeilte Funktionen legt, wird in der Preisklasse ab 1.000 Euro fündig – und noch weit darüber hinaus. Im Folgenden finden Sie für alle drei Produktgruppen eine Auswahl empfehlenswerter Modelle.

Cappucino
Cappucino

300-Euro-Klasse: einfach, aber brauchbar

De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B

Ein rundum ausgewogenes Ergebnis liefert dieser Halbautomat mit Aufschäumdüse und 1,8-Liter-Wassertank zum Preis von etwa 290 Euro. Das Gerät verfügt sowohl über Direktwahltasten, mit deren Hilfe Sie eine oder zwei Tassen der voreingestellten Kaffeearten zubereiten können, als auch über einen Drehregler zur manuellen Einstellung von Kaffeemenge und Stärke.

Erfreulich ist, dass der Dampfdruck bei der Milchaufschäumdüse mit einem Drehregler eingestellt werden kann. Das erlaubt Milchschaum in Barista-Qualität.

Krups EA8108

Eine besonders preisgünstige Variante stellt dieser Halbautomat mit Aufschäumdüse dar. Für rund 240 Euro bietet das Gerät ein verstellbares Metall-Kegelmahlwerk und die individuelle Einstellung von Wassermenge, Temperatur und Kaffeestärke.

Die Krups verfügt über ein Selbstreinigungssystem, das auch die automatische Reinigung der Brühgruppe mit einschließt. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der Dampfdruck der Aufschäumdüse lässt sich nicht regeln.

600-Euro-Klasse: vernünftiges Mittelmaß

Siemens EQ.6 Plus s300

Dieser Vollautomat zu rund 680 Euro enthält ein Touch-Display für alle Gerätefunktionen, darunter die Festlegung aller Einzelheiten zur individuellen Getränkezubereitung wie Wassermenge, Milchmenge und Temperatur. Die Rezepturen lassen sich zur späteren Verwendung speichern.

Das integrierte Milchsystem sieht die Zuführung der Milch zur Aufschäumeinheit über einen Schlauch aus einem externen Behälter vor. Dazu lässt sich neben dem mitgelieferten Tank auch jedes andere Behältnis verwenden. Damit die Hygiene gewahrt bleibt, erfolgt nach jeder Zubereitung eine Dampfreinigung des Milchsystems, damit sich Rückstände gar nicht erst bilden können.

De’Longhi Perfecta ESAM 5500.S

Auch dieser Vollautomat mit 1,8-Liter-Tank zum Preis von etwa 640 Euro bietet neben den voreingestellten Kaffeesorten die Möglichkeit, individuelle Rezepturen zu speichern. Der Mahlgrad der integrierten Kaffeemühle lässt sich in 13 Stufen einstellen.

Die Milch für die Aufschäumeinheit wird über einen externen, abnehmbaren Behälter zugeführt, der in der Spülmaschine gereinigt werden kann. Das Gerät enthält auch einen integrierten Wasserfilter.

1000-Euro-Klasse und darüber: Luxus pur

Saeco GranBaristo Avanti HD8977/01

Der Hochleistungs-Vollautomat für den anspruchsvollen Haushalt oder kleine und mittlere Unternehmen zum Preis von rund 1.100 Euro liefert über die VariPresso-Brühgruppe mit hydraulischem Tamper immer den idealen Brühdruck für das jeweilige Getränk. Das integrierte Aufschäumsystem erhält die Milch aus einer abnehmbaren Karaffe.

Laut Herstellerangaben ist die GranBaristo der erste Kaffeevollautomat, der über eine Smartphone-App gesteuert werden kann. Neben vielen anderen Einstellmöglichkeiten ermöglicht die Saeco Avanti App die ferngesteuerte Zubereitung aller 18 im Gerät gespeicherten Kaffeespezialitäten.

Jura GIGA 6

Der Highend-Kaffeevollautomat zum Preis von rund 3.500 Euro stellt den derzeitigen Stand des Möglichen bei Tischgeräten dar. Das Gerät im hochwertigen Aluminium-Gehäuse wendet Herstellerangaben zufolge Künstliche Intelligenz bei der Bedienerführung an. Das äußert sich einerseits durch die ausschließlich Anzeige von Bedienoptionen, die in der jeweiligen Situation benötigt werden. Außerdem merkt sich das Gerät die bevorzugte Bedienweise ihres Nutzers und unterstützt sie bei der nachfolgenden Verwendung.

Die GIGA 6 verfügt über 2 elektronisch verstellbare Keramikscheibenmahlwerke, was den Einsatz von zwei unterschiedlichen Kaffeesorten erlaubt. Das integrierte Milchsystem ist mit einem automatischen Spül– und Reinigungssystem ausgestattet.

Auch bei der Zubereitung lässt die GIGA 6 keine Wünsche offen: Es gibt drei unterschiedliche Brühverfahren für Kaffee und die optimal angepasste Erwärmung und Aufschäumung von Milch, abgestimmt auf die jeweilige Getränkesorte.

Cappucino und Café Créma
Kaffeespezialitäten

Neben den oben aufgeführten Tischgeräten, gibt es auch Standgeräte mit Festwasseranschluss für die Ausgabe besonders großer Kaffeemengen pro Tag. Diese Kaffeevollautomaten-Standgeräte sind auch mit Bezahlfunktion erhältlich.

Leasing

Sollten Sie sich für eine Maschine über 1000 EUR interessieren, könnte Leasing ein interessantes Finanzierungmodell mit hohem Servicefaktor sein. Erfahren Sie hier, wie Leasing von Kaffeevollautomaten funktioniert.

Fazit

Kaffeevollautomaten für den privaten und kleingewerblichen Bereich gibt es bereits ab etwa 250 Euro. Geräte mit integriertem Milchsystem sind vor allem in der Preisklasse ab rund 600 Euro vertreten. Die Luxusklasse ab 1.000 Euro bietet neben ausgefeilten Bedienfunktionen Kaffeezubereitung auf Spitzenniveau, gipfelnd in zwei Mahlwerken für die Zuführung zweier Kaffeesorten im Flaggschiff Jura GIGA 6.

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